Der Hochzeitsfotograf

Über mich

Wie ich zur Fotografie gekommen bin

Ich bin im Jahre 1989 geboren und parallel zur digitalen Fotografie groß geworden. Schon früh war ich von Fotos fasziniert und ab der Mittelstufe waren Fotografie und Bildbearbeitung meine Hobbys.

Mit meiner ersten Spiegelreflexkamera zog ich oft abends mit Freunden los, wir experimentierten, hatten Spaß mit der Kamera und nach und nach lernte ich so das Handwerk.

Ab der Oberstufe wurde ich immer häufiger als Fotograf angefragt, zum Beispiel um Abibücher zu bebildern, Bewerbungsfotos für Bekannte zu machen oder Auftritte von befreundeten Bands zu fotografieren. Damals war es aber nur ein Hobby, und ich hatte gar nicht die Idee Hochzeitsfotograf zu werden.

Der Hochzeitsfotograf

Erste Schritte als Hochzeitsfotograf

Nach dem Abitur zog ich nach Marburg, um ein Studium zu beginnen. Mir wurde aber schnell klar, dass ich nach 13 Jahren Schule eigentlich etwas anderes wollte. Uni war mir zu sehr wie Schule.

Ich nahm mir vor bei verschiedenen Fotografen um ein Praktikum zu bitten, um einen Einblick in diesen Beruf zu erhalten. Das war im Jahr 2010.

Meine erste Berührung mit der professionellen Fotografie hatte ich dann als freier Mitarbeiter bei dem Hochzeitsfotografen Dennis Jagusiak. Zu dieser Zeit war es noch unüblich, dass Hochzeiten als Reportagen begleitet werden und Dennis war einer der ersten, der sich ganz auf dieses Thema spezialisiert hat.

Eine erste Hochzeit als Hochzeitsfotograf
Auf einer meiner ersten Hochzeiten als Hochzeitsfotograf

In meiner Zeit in Marburg konnte ich als Junior-Hochzeitsfotograf auf über 90 Hochzeiten und weiteren Portrait- und Paarshooting viel Wissen und Erfahrungen sammeln. Bald wurde ich selbst für Hochzeiten gebucht und ohne es geplant zu haben, war ich plötzlich Hochzeitsfotograf.

Komplett selbstständig machte ich im Jahr 2013. Im selben Jahr bin ich Papa geworden, wodurch meine Begeisterung dafür, schöne Familienmomente im Bild fest zu halten, noch größer geworden ist. So fotografiere ich am liebsten Hochzeitspaare, Familien und Kinder.

Warum ich gerne Hochzeitsfotograf bin

Unter Fotografen ist genießt man als Hochzeitsfotograf nicht das höchste Ansehen. Dabei ist dieser Bereich der Fotografie sehr vielseitig und oft auch fordernd. Die vielen Locationwechsel und der oft recht straffe Zeitrahmen lassen einem meist nur wenig Zeit, um die richtigen Perspekitven zu finden.

Ich mag diese Herausforderung sehr. Unwohl fühle ich mich eher, wenn es für mich gerade nichts zu tun gibt, zum Beispiel während des Hochzeitsdinners. Diese Zeit nutze ich dann meistens, um die Fotobox aufzubauen oder die bisherigen Bilder zu sichern.

In meiner Zeit als Fotoassistenz habe ich auch in andere Bereiche der Fotografie einen Einblick bekommen. Werbefotografie zum Beispiel. So war ich mal auf einem Fotoset, auf der für die Werbung einer bekannten Automarke fotografiert wurde. Mehrere Tage Arbeit, für eine handvoll Bilder, die zwar technisch perfekt waren, aber letztendlich für niemanden einen emotionalen Wert hatten. Auf Dauer konnte ich mir diese Art der Fotografie für mich nicht vorstellen.

Als Hochzeitsfotograf ist es ganz anders. Hier kommen Menschen zusammen, mit dem Vorsatz einen grandiosen Tag miteinander zu verbringen. Einen Tag, auf den sich alle schon so lange freuen.

Freunde, die sich schon viel zu lange nicht mehr gesehen haben, kommen zusammen, liegen sich lachend in den Armen.

Familienmitglieder, von denen man schon fast gar nicht mehr wusste, wie sie aussehen, finden auch den Weg zur Hochzeit.

Überall strahlende Gesichter, und ich darf mittendrin sein! Könnt Ihr Euch einen besseren Job vorstellen?

 

Was ich sonst noch so mache

1. Reisen! Vor einigen Jahren erfüllte ich mir einen Traum. Seitdem nenne ich einen ausgebauten VW-Bus mein eigen, mit Schlafplatz und Küche und ohne Schnickschnack.

Damit bin ich unterwegs, ob alleine auf Hochzeiten, wenn es zu weit wäre um Nachts noch heim zu fahren. Oder noch lieber mit meinen Liebsten. Ob  Rhön oder Sauerland, meinem Sohn ist das egal, hauptsache wir sind mit dem Bus unterwegs!

Am schönsten sind dann aber die ganz langen Touren. Nach Schweden haben wir es schon geschafft und auch ins Riesengebirge. Auf Wandertouren lerne ich die Gegend am liebsten Kennen.

Wandern im Riesengebierge
Mein Sehnsuchtsort in Schweden